Sonntag, 18. Mai 2014

Wake Me Up

Liebe Leser,

heute hieß es für mich Mittagessen mit meinen Eltern und meinem Bruder beim Chinesen um den Geburtstag meines Vaters nachzufeiern. Ich esse nicht gerne warm zu Mittag, schon gar nicht wenn es draußen warm ist, denn ich werde davon einfach unglaublich müde und fühle mich den ganzen Tag matschig. Und wenn Sonntags kein Flohmarkt ansteht, dann trödel ich gerne bis Mittags vor mich hin. Ausschlafen, Frühstücken, etwas lesen, chillen, etc. Ich komme einfach sehr schwer in die Gänge. Nun musste ich mich aber schon morgens hübsch machen und anscheinend bekommt das meinen Haaren auch nicht denn die sehen irgendwie durch den Wind aus und lassen sich hängen - wie ein Wischmob! Anderen Menschen mag das nicht auffallen, mir jedoch schon. Und es macht mir schlechte Laune. Wenn die Haare nicht sitzen (wobei meine Locken ja eh tun was sie wollen) dann fühle ich mich unwohl. Da hilft dann meist nur noch die Haare zusammenzubinden....
Ich hab heute zum schwarz/weissen mit pinkfarbenen Blumen besetzten Sheegokleid gegriffen. Dazu ein kurzärmeliges schwarzes Jäckchen und Cut-Out-Sandalen. Die Sandalen habe ich letztes Jahr im Sale bei Deichmann gekauft aber nie getragen. Als ich letztens mein Schuhregal ausgemistet habe sind sie mir in die Hände gefallen. Anprobiert. Passen! Gefreut.... Allerdings ist die Sohle sehr hart und obwohl ich nur 2 Stunden auf den Beinen war tun mir nun die Füßchen weh. Demnächst muss ich da mal ein kleines Polster hineinlegen.

Eure NadinE


Dress: Sheego, Shoes: Deichmann

Samstag, 17. Mai 2014

Trend: Kimono

Liebe Leser,

endlich kommt die Sonne und mit ihr die höheren Temperaturen. Was sollte in Vorbereitung auf den Sommer in keinem Kleiderschrank fehlen? Ein Kimono! Kimonos sind kleine Alleskönner. Egal ob am Strand, abends auf der Party, auf der Arbeit oder beim Chillen im Garten. Kimonos sind die leichte und lässige Sommervariante zum Strickjäckchen im Herbst. Durch Zufall entdeckte ich letztes Jahr einen bei meinem ersten und einzigen Primarkbesuch. Er war runtergesetzt und gefiel mir, also nahm ich ihn mit. Inzwischen ist er mir fast etwas zu duster, also eher was zum Abendoutfit. Ich hätte gern einen schönen hellen geblümten Kimono, dazu Jeansshorts und ein zartes Top.
Das Kleid das ich heute zum Kimono trage habe ich auch im letzten Jahr im Sale bei H&M erstanden. Es ist ein enganliegendes Minikleid mit einem transparenten Maxirock. Ein ganz raffiniertes Teilchen. Zusammen mit dem offenem Kimono wird es sehr weit und geht in einen lässigen bequemen Lagenlock. Mit dem geknoteten Kimono wird es etwas körperbetonter was mir persönlich besser gefällt. Sollte man jedoch so zu einer Grillparty gehen und soviel essen das man ein gut gefülltes Bäuchlein hat kann man ratz fatz den Kimono aufknoten und alles kaschieren.

Eure NadinE

Kimono: Primark, Dress: H&M, Necklace: Bijou Brigitte, Shades: Gift



Montag, 12. Mai 2014

Rainy Sunday

Liebe Leser,

warum sind die Wochenenden nur immer so verdammt kurz während sich die Woche wie Kaugummi hinzieht? Ein nahezu unerklärliches Phänomen. Nachdem ich in der letzten Woche fast jeden Abend unterwegs war und sich für Samstag Abend Besuch angesagt hatte, habe ich den Samstag Nachmittag mit Aufräumen und Putzen verbracht. Ich frage mich immer wieder wie es mir gelingt in der wenigen Zeit die ich zu Hause bin und wovon ich ja die meiste auch noch schlafe so ein Chaos anzurichten. Abends gab es dann mit Freunden eine kleine Grand Prix Party. Ja, ich bekenne mich ganz öffentlich dazu! Ich schaue seit Jahren den Grand Prix und ich liebe die Show und jedes Mal wieder fieber ich mit unseren Interpreten mit (und eine Hälfte von mir mit den verrückten Franzosen). Conchita Wurst hat mit ihrem Sieg bei uns für einige Diskussionen gesorgt. Ich fand "Ihren" Auftritt und die Message dahinter gut und denke das vermutliche gerade jetzt die Zeit reif war für "Ihren" Sieg. Mir persönlich gefielen die Weißrussen und die Holländer, sowie der Armenier einen Ticken besser. Und ein Platz 18 für unsere Mädels war in meinen Augen nicht ganz gerechtfertigt. Aber beim ESC geht es oftmals ja nicht nur um tolle Songs und Stimmen, sondern um soviel mehr.
Wie nicht anders zu erwarten war ich hinterher dann so aufgekratzt das ich erst um 4 Uhr morgens eingeschlafen bin. Um 8 Uhr am Sonntag klingelte jedoch der Wecker schon wieder. Ich hatte mich mit einer Freundin zum Flohmarkt verabredet. Aber gerade als ich meine Jacke anzog rief sie an um abzusagen. Bei uns war nämlich leichter Sturm und Dauernieselregen. Also bin ich statt dessen los und habe Blümchen für meine Ma zum Muttertag besorgt und kurz bei meinen Eltern vorbeigeschaut. Zu Mittag war ich dann brunchen mit meiner Lieblingsfamilie und obwohl es schon Mai ist, ist es einfach noch zu früh die Winterstiefel einzumotten. Ich habe sie heute gebraucht, gepaart mit Leggings, Blazer und meinem Asos Curve Blümchenkleid. Ich fand die Farben und das Muster sowie die schwarzen Einsätze des Kleides toll. Jedoch ist es sehr dick und aus Polyester (Schwitzalarm!), so das es sich eher für den Frühling/ Herbst eignet, aber im Sommer würde ich es nicht tragen.

Eure NadinE

Dress: AsosCurve, Boots: Tamaris

Dress: AsosCurve, Boots: Tamaris, Blazer: NKD

Sonntag, 11. Mai 2014

Die Qual Der Wahl

Geneigte Leserschaft,

das Wusel und ich haben Streit. Wie das kam? Ich habe beschlossen das mir bei dem schönen sonnigen Wetter in den letzten Wochen der Sinn nach einer Sommersonnenfarbe steht: Weiß! Das Wusel fand das wohl nicht so gut... "Weiß? Also ich weiss ja nicht, Pax!" Eher skeptisch blickte sie auf meine Bestellung hinunter. Zwei tolle weiße Kleider von C&A mit kleinem integrierten Petticoat für mehr Stand und traumhaftem Blumenprint. "Kein Ausschnitt? Keine kleinen angeschnittenen Ärmelchen? Also Pax, ich bin doch selbst schon so hell und dann wirkt mein Oberkörper in so einem Kleid ohne Ausschnitt noch massiver und meine Speckärmchen und ...." Und nichts da habe ich dem Wusel gesagt, Anprobieren geht über rummotzen. Also hat sie Sie anprobiert und war vom Tragegefühl und dem Muster doch sehr angetan... Ich bin dafür beide zu behalten aber das Wusel sagt das geht nicht. Entweder eines oder keines...

Was meint Ihr? Eines oder keines? Und welches? Und was sind Eure Tipps für den Umgang mit hellen Kleidern, speziell Flecken vermeiden, etc.

Euer Pax

Dress: C&A, Shoes: Tamaris

Dress: C&A, Shoes: Graceland



Freitag, 25. April 2014

Sag Kein Wort!

Liebe Leser,

am Samstag hat sich im Rahmen meines grippalen Infektes meine Stimme angefangen zu verabschieden. Deshalb hieß es diese Woche vom Arzt: Absolutes Sprechverbot! Habt ihr eigentlich eine Ahnung wie schwer es ist zu Schweigen? Ich bin eine echte Sabbeltasche, nun gut, da ich krank war habe ich eh die meiste Zeit die Wohnung gehütet und da ich allein bin mag man denken das es eben einfach ist. Aber mitnichten. Ich rede nämlich gern mit mir selbst (das ist nicht so durchgeknallt wie es sich anhört, ich bin mir sicher ihr selbst macht das auch oft, ob bewusst oder unbewusst), sprich: ich murmel ganz oft vor mich her, z.B. ob ich Nudeln oder Reis kochen will, warum draußen Lärm herrscht, etc. Uuuund ich singe unglaublich gerne mit wenn ich Musik höre. Aber aus meinem Hals kam eh nur eine Art Krächzen, ich hörte mich an wie ein durchgeknallter Serienkiller, heute bin ich auf dem Level von Carmen Geiß. Da das Wetter so schön war bin ich zum ersten Mal diese Woche nicht fett eingemummelt mit Jacke und Schal rausgegangen sondern in einem meiner Lieblingskleider. Ich habe es letztes Jahr bei Asos Curve gekauft. Es ist aus Jersey, mit Blumen und Vögelprint, schwingt schön um die Beine und ich mag es sehr gern. Das einzig ärgerliche ist das der Jerseystoff an der Brust wo der Anschnallgurt entlang geht schon nach kurzer Zeit Knötchen gebildet hat. Dazu trug ich bequeme Keilsandalen.... perfekt für dieses Sommerwetter.

Eure NadinE


Dress: Asos Curve, Shoes: Deichmann

Samstag, 12. April 2014

Fever

Liebe Leser,

es bahnte sich bereits vor 2 Monaten an, doch richtig passiert ist es vor 4 Wochen. Ich war Abends im Konzert des Ukulele Orchestra of Great Britain. Das Theater war proppenvoll und bis auf den letzten Platz ausverkauft. Ich kannte die Gruppe vorher nicht und war recht skeptisch. Würde ich es ertragen den ganzen Abend Ukulele zu hören? Würde mir das nicht nach ein oder zwei Stücken tierisch auf den Senkel gehen? Und würde mir gefallen was sie mit Originalsongs anstellen die ich möglicherweise toll finde? Was soll ich sagen? Es dauerte nur ein paar Takte und ich war gefangen vom Zauber und dem Humor und der Musikalität dieser fantastischen Künstler. Ich habe es wirklich sehr genossen, Musik macht mich einfach glücklich und dieser Abend hat mir mal wieder gezeigt das es gut ist unbekannten Dingen eine Chance zu geben, denn nur so kann man seinen Horizont erweitern.
Ich trug ein schwarzes gekrempeltes Hemdblusenkleid, dazu Stiefel, braune Lederjacke und Leoschal. Es war einer dieser heißen Frühlingstage gewesen, doch Nachts zog es noch empfindlich an. Im Theater war es brüllend warm. Ich saß oben auf dem Balkon und wie man bekanntlich weiss ist eines der einfachsten Gesetze das die Hitze nach oben steigt. Ich bin eh jemand dem eher zu warm als zu kalt ist. In der Pause lief ich also direkt nach draußen in die kalte Nachtluft und blieb dort ein Minütchen so stehen bevor ich mir die Jacke überzog. Zwei Tage später kam die Rechnung: Halsschmerzen... ich ignorierte es so lange es ging... Folge: verschleppter Infekt und daraus resultierend eine hartnäckige Bronchitis. Nachdem ich mich davon wieder erholt hatte ging es fast im 3 Tage Takt so weiter. An einem heißen Tag Ballerinas getragen? Halsschmerzen! Bei kaltem Wind über den Flohmarkt gegangen? Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Erkältung! Derzeit mal wieder ein viraler Infekt. Anscheinend nimmt mein Körper mit Freuden jeden Virus auf der durch die Luft fliegt. Ich bin genervt da ich eigentlich nie so anfällig für grippale Infekte war. Und ich bekomme kein Fieber. Niemals. Mein Körper ergibt sich statt dessen den Gliederschmerzen, auch was ganz neues für mich. Ich fühle mich wie 80 Jahre alt wenn ich morgens aus dem Bett rolle.

In diesem Sinne: Bleibt gesund und weicht immer schön den Viren aus!

Eure NadinE

Sonntag, 30. März 2014

Trend: Black & White

Liebe Leser,

in diesem Sommer ist einer der Trends: Black & White. Ganz ehrlich: Wann war das denn nicht Trend? Schwarz/weiß ist ein Klassiker, ein Dauerbrenner. Kein Grund also jetzt einen Hype darum zu machen. Ich mag schwarz und weiss aber manchmal ist es mir etwas zu langweilig und ich finde man kann dem Ganzen mit Rot ein wenig Pfiff geben, z.B. wenn man Abends weg geht. Rote Pumps, Gürtel und Tasche, oder eine tolle Statementkette in Rot, dazu die Haare etwas wild frisieren und schon ist all das brave vom schwarz/weiß weggepustet - so schnell kann es gehen. Wem das vielleicht *hüstel* zu billig aussieht sollte lieber bei schwarzen Accessoires bleiben, denn mit der richtigen Ausstrahlung braucht man manchmal nicht mehr....

Eure NadinE

Dress: H&M, Belt: H&M, Shoes: Deichmann


Dress: H&M, Belt: via ebay, Shoes: Deichmann

Donnerstag, 20. März 2014

(Fast) Ganz In Weiss

Liebe Leser,

ich hoffe ihr vermutet bei dem Posttitel nicht das was ich denke wenn ich den Song höre. Nein, es ist noch nicht soweit, auch wenn ich wie (fast) jede Frau von so einem Tag träume. Das Wusel ist eben nicht so hart wie es immer tut ;-)
Einer meiner letzten Käufe wurde ausgelöst durch MissFatbulous. Warum? Ich sah ein weißes Spitzenkleid an ihr und da fiel mir ein, das ich kaum helle Sachen im Schrank habe. Ich bin kein Pastellmädchen. Ich trage im Sommer nicht weiss oder rosa oder oder oder. Warum nicht? Weil ich einfach so ein heller Typ bin und mir das nicht steht. Innerhalb kürzester Zeit jedoch hat sowohl der Anblick von MissFatbulous als auch der frühlingshafte Sonnenschein mich dazu bewogen mir bei Asos ein hellcremefarbenes Spitzenkleid zu bestellen. Ich habe es behalten, obwohl ich mich inzwischen frage: Brauche ich das wirklich? Meine Gründe es zu behalten waren einfach: ich habe mich darin wohlgefühlt und mir ist auch gerade danach mal was helleres zu tragen. Ich habe es für den Frühling mit verschiedenen Braun/ Bordeaux Tönen kombiniert, das wirkt einfach harmonischer. Schwarz wäre zu hart gewesen. Den dem Kleid beiliegenden schmalen Gürtel habe ich durch meinen breiten Lieblingsgürtel ersetzt, dazu ein Leoloop, braune Stiefel und nicht zu vergessen meine Fakelederjacke die ich schon seit mind. 5 Jahren trage (auch wenn sie nicht mehr richtig zu geht).

Eure NadinE

Dress: New Look Inspire by Asos

Loop: via ebay, Jacket: 3Suisses, Boots: sheego, Belt: bonprix

Dienstag, 18. März 2014

Brauche Ich Das Wirklich?

Liebe Leser,

ich erscheine auf kaum einem Blogroll anderer Blogger, werde von den Modefirmen nicht bemerkt und habe sehr wenige Leser. Alles schade, denn als eine der "großen" Bloggerinnen hätte ich eine gewisse Art von Macht die ich derzeit gerne gebrauchen würde. Bloggerinnen sind die neuen Vorbilder, sind Inspiration, sind Informationsquell. Sie sind sowohl für ihr Publikum als auch für die Modeindustrie von unschätzbarem Wert. Was heute gepostet wird, entwickelt sich oft schon am nächsten Tag zum Renner. Shoppingtipps werden so schnell wie möglich umgesetzt. Das Gefühl: "Das muss ich haben" ist häufig spürbar.

Wie ihr wisst bin ich auch auf Instagram aktiv und ja, auch ich gehöre zu den Frauen die sich schnell anfixen lassen wie es so schön heisst. Auch ich wandere nachdem ich was schönes gesehen habe gerne zu DM. Auch ich besuche schnell noch Abends einen Onlineshop und packe den Warenkorb voll. Ich bin keinen Deut anders als alle. Bis ich vor ein paar Wochen auf etwas aufmerksam geworden bin und jetzt eine Art Umdenken bei mir eingesetzt hat. Was ist passiert? Es fing alles an mit Mikrokügelchen in Duschpeeling und Zahnpasta. Diese lustigen blauen Kügelchen die man über die Haut schubbert und dabei seine abgestorbenen Hautschüppchen los wird. Ich Naivling dachte ja immer das wäre eine Art Gel oder so in dem noch extra Pflegeeffekte stecken. Wie oft habe ich deshalb versucht die Kügelchen zu zerquetschen. Das ging aber nicht, denn es handelt sich um Plastikkügelchen. Diese sind so winzig das sie in der Kläranlage nicht herausgefiltert werden sondern im Meer landen. Dort werden sie von Meerestieren gefressen die denken das es Plankton ist, also Nahrung. Und die Fische wiederum landen in unserem Magen. Der Kreislauf schliesst sich also. Nach und nach zerstören wir somit unsere Umwelt und uns selbst und das nur mit einem dummen Peeling, das wir uns genauso gut selbst aus Zucker oder Salz herstellen könnten. Ich weiss nicht warum gerade das Thema mich so berührt hat, aber das hat es. Vielleicht weil ich das Bild nicht loswerde das ein kleines Tier einen mit Plastik gefüllten Magen hat und daran eingeht.
Wenn man erst einmal anfängt sich mit sowas zu beschäftigen stolpert man immer und immer wieder über Plastik. Es ist ein billiger Stoff und wird fast überall genutzt und eingesetzt. In Kosmetik, bei Verpackungen, in Kleidung, etc. Willkommen in der Plastikhölle. Mich hat es dazu animiert mich nach Alternativen umzuschauen (z.B. ein Stück Seife statt Duschgel), anzufangen unnötigen Plastikmüll zu vermeiden indem man Verpackungen ohne Plastik kauft, etc. Ich stehe noch ganz am Anfang meiner Reise, und ich merke wie schwierig es ist sein eigenes Verhalten zu ändern, da es teilweise wenig bis keine Alternativen gibt.

Bei meiner Beschäftigung mit Plastik kamen auf einmal noch viele andere Sachen hinzu und kreuzten den Weg. Manchmal ist es schwierig die Informationen zu entwirren, die Zusammenhänge zu verstehen, die Konsequenzen zu ertragen. Letztens z.B. habe ich über Kleidung nachgedacht. Ausgelöst durch die ständigen Primark-Hauls die bei Insta z.B. gezeigt werden. Gerade Primark ist stylish, billig und ein absoluter Hype und in meinen Augen die Nummer 1 die für Wegwerfmode steht. Ich war auch schon mal bei Primark weil alle sagten wie toll es dort ist. Und auch ich bin dort beladen mit Taschen herausgekommen. Ich denke man verfällt in einen kleinen Rausch, nicht nur ausgelöst durch die günstigen Preise sondern auch durch die Giftstoffe die in der Luft liegen und wohl schon Berichten zufolge Verkäuferinnen krank gemacht haben. Damit wir ein T-Shirt billig kaufen können wird es in Armutsländern unter schlimmen Arbeitsbedingungen produziert, in Fabriken die unsicher hoch zehn sind. Es wird mit Stoffen gefärbt die gesundheitsschädlich sind und der ganze Dreck wandert in die Umwelt. Wenn ich im Laden ein Teil sehe verschwende ich keinen Gedanken daran wie es produziert wurde, vieles weiss man auch nicht, oder will es nicht wissen. Es ist auch nicht so das der Preis allein entscheidend ist um schlecht von gut unterscheiden zu können. Nein, Giftstoffe in Kinderkleidung wurden wohl sowohl bei Primark als auch bei Burberry gefunden. Was also tun? Ich weiss es einfach nicht. Biobaumwolle ist gut, aber beim Färbeprozess wird wieder mit Chemie gearbeitet. Fairtrade ist wichtig um zu wissen das ein Arbeiter auch einen angemessenen Lohn bekommt. Wie beim Essen auf Instinkt zählen: Riecht ein Kleidungsstück arg nach Chemie, dann lieber Hände weg (übrigens auch wenn darauf seperat waschen steht).
Derzeit erscheint mir folgender Weg ein guter zu sein. Sich zu fragen: Brauche ich das wirklich? und dadurch bewusster einzukaufen. Im Endeffekt brauchen wir keinen Kleiderschrank der aus allen Nähten platzt, wir brauchen doch z.b. keine 20 schwarzen Blazer wenn einer reicht, oder? Aber Kleidung ist schon lange nichts mehr was zweckmässig ist oder logischen Gesetzen folgt. Mode ist Spaß, ein Lebensgefühl, ein Ausduck wer ich bin oder sein möchte und Shopping ist inzwischen zu etwas mutiert das unsere innere Leere füllen soll, von dem erwartet wird das es uns glücklich macht, es ist Ablenkung, es ist Kurzweil, es ist Trostpflaster.

Und nun frage ich mich selbst: Kann ich als selbsternannte Modebloggerin etwas bewirken? Bin ich überhaupt glaubwürdig? Ist es ein Zwiespalt über Mode zu bloggen und gleichzeitig Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein zu predigen? Ich dachte das wäre es und habe darüber nachgedacht diesen Blog zu schließen. Aber Mode ist mehr als sich ständig Klamotten zu kaufen und zu präsentieren. Ich kann auch mit wenigen Klamotten inspirieren. Manchmal macht es nur die Art und Weise wie man ein Kleidungsstück trägt und in welchen Kombinationen.
Wie ihr wisst gehe ich sehr gerne auf Flohmärkte. Meine liebe Freundin Claudia findet dort die tollsten Sachen. Kein Problem bei Größe 38/40 die sich nicht verändert. Mit Größe 48 sieht das jedoch schon anders aus - ich finde fast nie etwas. Ich nutze den Flohmarkt um Abendtaschen und Schmuck oder Deko und Geschirr zu finden.
Dadurch das es inzwischen viel mehr Mode in großen Größen zu kaufen gibt, sei es in deutschen als auch in englischen Shops fällt das Shoppen natürlich auch leichter und macht viel mehr Freude. Auf einmal kann man auch als Plus Size den Spaß an Mode genießen. Ich habe vor ca. 2,5 Jahren mit meiner Reise zu einem neuen Stil begonnen. Und jetzt fühle ich mich wohl in dem was ich trage. Ich habe ein neues Selbstbewusstsein entwickelt und ein Gespür für Dinge die mir stehen und die ich gerne tragen würde. Diese Reise wird nie enden, das weiss ich, aber nun geht sie in ruhigeren Gewässern weiter. Ich habe eine Grundgaderobe und mit dieser kann ich gut leben. Bevor ich mir also etwas neues kaufe denke ich immer öfter: Brauche ich das wirklich? Oder komme ich nicht nach Hause und finde in Pax ein ganz ähnliches Teil? Hat man einmal seinen Stil gefunden gefallen einem doch ganz oft die gleichen Shirts, Röcke oder Kleider. Bewusster einzukaufen und sich mit der Herstellung und den "Inhaltsstoffen" von Kleidung zu beschäftigen habe ich mir ab jetzt vorgenommen.

Und noch ein kleiner Nachtrag: Heute habe ich im Greenpeace Blog gelesen das Primark als eine von 20 Firmen Ihre Kleidung entgiften und im Herstellungsprozess ohne Chemie arbeiten will - Umsetzung bis 2020. Ein viel zu langer Zeitraum in dem viel passieren kann. Ich bin gespannt und werde das im Auge behalten.

Eure NadinE



Sonntag, 9. März 2014

Trend: Crop Top

Liebe Leser,

auf Instagram beobachte ich vor allem in der amerikanischen Plus Size Bloggerszene einen Trend: Crop Top, zu deutsch: Bauchfrei. Diesen Trend gab es bei uns ja bereits Mitte der 90er. Da wurden von den ganz dünnen Mädels mit Vorliebe bauchfreie Spaghettiträgertops getragen. Dazu gehörte das Bauchnabelpiercing und später auf jeden Fall ein Arschgeweih. Ich wollte das alles auch haben. Gut das ich so ein Schisshase bin und sowohl mein Bauchnabel als auch meine Stelle über dem Po verschont blieben. Und auch den Bauchfreitrend habe ich nicht mitgemacht.
Nun habe ich aber schon viele Mädels gesehen an denen das toll aussah (wohlgemerkt aber eben auch viele an denen es nicht gut aussah). Also hab ich mir einfach mal ein Top bestellt. Eines vorweg: Es trägt sich herrlich - solange ich zu Hause bin. Ich mag das es kleine Ärmelchen hat, das schafft eine bessere Proportion. Und da sind wir beim Thema: Proportionen. Die sind bei diesem Trend einfach wichtig. Vor allem eine schmale Taille. Und die habe ich leider nicht. Ich habe so eine Speckrolle an der Taille. Im Stehen kann ich das vielleicht noch halbwegs verbergen aber auch nur frontal, von der Seite nicht. Bauchfrei ist für mich ein Stehoutfit wie für andere Leute manch ein Highheel Sitzschuhe sind. Was ich mir auch gut vorstellen kann ist das Top am Strand über dem Bikini zu tragen.
Kombinieren kann man zu einem Bauchfreitop ganz herrlich entweder einen Tellerrock oder einen Pencil Skirt. Und hier habe ich bei dem 2. Outfit das ich euch gleich zeige auch noch einen anderen Trend aufgegriffen: Mustermix! Blümchen meets Polka Dots. 
Was sagt ihr zum Bauchfreitrend? Yes or No? Würdet ihr es tragen?

Eure NadinE

Top: Tesco, Skirt: BonPrix, Schuhe: Only Pink

Top and Skirt: Tesco, Shoes: Only Pink